Beiträge aus der Kategorie ‘2017‘

11.Jan. - Nordsee

verfasst am 17. Januar 2017

Ich war ja schon länger nicht mehr hier,
und das geht ja garnicht …

Die freien Tage in den nächsten Monaten werden knapp,
also noch schnell mal ans sehr naheliegende Meer nach Domburg
…draussen tobt der Sturm,
und die Brandung schlägt vor meinen Füssen auf den Strand.

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vielleicht heute doch lieber so etwas zum Segeln ???

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Wie schön dass es hier so coole Strandbuden gibt…
denn da wärs mir gerad arg kabbelig …

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25.Jan - Marokko-Garten “Anima”

verfasst am 24. Februar 2017

Der hohe Atlas präsentiert sich im Januar noch mit einer dichten Schneedecke.

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In der tief stehenden Sonne, südöstlich der Stadt, zeigt ein besonderes Eingangstor den Weg …

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Deswegen bin ich extra in diese Gegend gekommen,
um den neuen Phantasiegarten des Künstlers Andre Heller zu besuchen …

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und ganz … demnächst wird es darüber auch einen Filmclip geben …

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26.Jan. - Marokko-Menschen der Medina

verfasst am 24. Februar 2017

So ein Kultursprung, der hat schon was …

Lärm, Gerüche, Trubel, Hektik,
aber eben auch Menschen …

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28.Jan. - Marokko-der Hohe Atlas

verfasst am 24. Februar 2017

Weiter gehts in das Ourikatal, ganz nah an den Hohen Atlas heran.

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Nach der dritten Abzweigung sind andere Touris verschwunden,
dabei ist die Strasse wunderbar zu fahren.

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Unten in den Dörfern scheint Feierabend zus ein,
jedenfalls kommen einige sehr bevölkerte LKWs entgegen.

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Kurz vor der letzten Ausfahrt aus dem dritten Tal verpasse ich einen klitzekleinen Abzweig.
Mein Navi meint das der Pfad alsbald auf die Hauptstrecke wieder zurück findet,
aber da hab ich die Rechnung ohne diese mittelgrosse Furt gemacht.

Absaufend bleibt der kleine Mietwagen im Flussbett hoffnungslos hängen.

Hoffnungslos, wenn da nicht zwei liebenswerte Araber des Weges kämen.
Ohne viel Worte ziehen sie sich Schuhe + Strümpfe aus,
schaufeln flugs etliche Steine beiseite,
um dann ebenso beherzt dem kleinen Schwarzen unter die Stossstange zu greifen,
und ihn kräftig zurück aufs Trockene zu schieben.
Das war mal richtig knapp,
und ändert meine Reiseüberlegung für den Sommer 2017 …

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29.Jan. - Marokko-lecker

verfasst am 17. März 2017

Tütensuppen, Konservendosen, Gefrierfleisch ???   Fehlanzeige !

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Allein die Gewürzmärkte hier im Norden Afrikas,
wenn ich da an die MiniDosenständer unserer Supermärkte nur denke,
dann weiss ich schnell wer hier “arm” ist, an Esskultur …

Alles frisch zubereitet in der -> Tanjine,
diesem arabischen Dampfkochtopf.
Gemüse, Fleisch, alles im eigenen Dampf geschmort, wunderbar lecker.

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Selbst das Frühstück gibts am Strassenrand, mmhhh …

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29.Jan. - Marokko-Shopping

verfasst am 20. März 2017

Gerade auch Marrakesch ist eine gute Adresse für Powershopper.

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Die Medina reicht für ne ganze Woche, auch wenn sich die Geschäfte ständig wiederholen …

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In den Seitengassen gehts es dann mehr um den Bedarf der Einheimischen …

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Und wer dann sogar ganz genau hinschaut, der entdeckt den Nebenhandel …,
z.B. mit einzelnen Zigaretten auf der Strasse …

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Mit hat es diese Haustankstelle angetan, es darf halt nix daneben gehen …

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05.Febr. - wieder Segeln

verfasst am 27. März 2017

Klar das war schick, letzten Nov. und schon wieder ergibt sich eine neue Gelegenheit auf der SY Habib Sanna.
Diesmal für knapp drei Wochen zwischen den Inseln weiter südlich: Gran Canaria, Teneriffa + Gomera, kenn ich alle drei bisher noch nicht.

Segler können auch anders: mit einem Leihwagen gehts einen Tag lang über die Insel Gomera, die “Habib” parkt solange im grössten Yachthafen, in San Sebastian.
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Gomera selbst ist sehr grün, meistens mit dichtem Wald bewachsen. Im Norden der Insel bilden sich sehr häufig Wolken. Es regnet eher selten, aber in den tief sitzenden Wolken ist die Luft extrem feucht.

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Wir haben perfekte Wetterbedingungen mit exzellenter Sicht, bis rüber nach Teneriffa auf den höchsten Berg Spaniens, den Teide (3.720m).

Eine Woche später, wir sind mit einer weiteren Crew auf Landgang in Gomera, da hats sogar gaaaanz oben etwas geschneit.

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Gomera ist wirklich ein Wanderparadies. Die Hektik der Nachbarinselen kommt hier nicht an. Einen grösseren Flughafen gibts nicht, also ist die Anreise viel zu umständlich für Pauschalurlauber mit Sieben-Tagen-Sonnen-Bade-Zeit.

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Val de Rey, von dieses Örtchen hatte ich schon gehört.
In den 70er und 80er Jahren war es eine Hochburg der Hippies.

Einfaches unbeschwertes Leben, meist ohne weitere Anstrengung in den Tag hinein. Einiges ist davon noch zu spüren, die Mode ist wohl gleich geblieben, nur die Bewohner sind einfach ein ganzes Stück älter geworden …,
wie wir alle…

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09.Febr. - Segeln: Im Zoo des Atlantiks

verfasst am 29. März 2017

Irgendwie erscheint mir diese Ecke zwischen Gran Canaria und Teneriffa wie ein Zoo. Wirklich jedesmal wenn ich mit dem Boot hier durch komme, dann gibt es was zu sehen.
Wale, Delphine, das hört garnicht mehr auf …
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Für die Gäste an Bord ist das jedesmal ein grosses “ohhh”, und “ahh”,
Kameras werden gezückt.
Die beste Position ist natürlich auf dem Vorschiff,
da muss man aufpassen, dass das Ruder nicht einfach unbeaufsichtigt bleibt…

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Aber wenn es der Crew gut geht,
dann gehts der Besatzung sowieso gut …

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Gerade die Delphine scheinen am seglenden Muttertier ihre schöne Freude zu haben,
sie wollen garnicht mehr weg,
und es werden immer mehr …

11.Febr. - Segeln: Shopping

verfasst am 31. März 2017

Ich bin ja nicht so der Powershopper.
Nun ist aber jeden Freitag in Puerto de Mogan/Teneriffa der Markttag. Bunte Stände bauen sich entlang der Piers und durch das Städtchen auf. Da kann es eben schon mal passieren, das Gäste auf das Segeln pfeifen und sich lieber auf durchs Städtchen machen, na also denne …

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Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, wieviel Kitsch die Welt so braucht ….
das scheint vollkommen grenzenlos zus ein …

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Hier wird immer noch ge-batikt,
in Regenbogenfarben aneinander genäht,
und Mochusparfüm feil geboten …
Mir gefällts ..

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Abends ist die Welt dann wieder vollkommen in Ordnung …
Ein Tablett voller Fisch quer durch das Angebots des Atlantiks …

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17.Febr. - Segeln: Puerto de Mogan/Gran Canaria

verfasst am 3. April 2017

Die letzten Tage liegt die Habib in Mogan in der Marina. Kleinere Arbeiten sind angefallen: das Bimini muss verstärkt werden, Schrankscharniere ersetzt, und das Schiff für ein paar Wochen Pause gerüstet werden.

Es gibt schlechtere Orte mal ein bisschen abzuhängen …

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Rund um die Bucht  ist ein sehr touristisches Dorf entstanden. Badebucht und Marine liegen vor kleinteiliger Bebaung. Gottseidank gibts hier keine Hotelburgen, die sind eine Bucht weiter.

Strandleben satt, wie gut dass ich da nicht hin muss …

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Auf dem Marktplatz findet dann sogar noch Karneval statt.
Stimmt, im Rheinland wird es auch gerade Zeit dafür …
Das Treiben hier sieht dem in Südamerika allerdings sehr viel ähnlicher als dem rheinischen.

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Da bin ich sehr froh mit etwas Abstand zum Städtchen auf dem Boot zu leben …

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10. März - wieder Indien

verfasst am 20. Mai 2017

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10.März - in die Provinz Bihar

verfasst am 13. Juni 2017

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Willkommen in Indien, in der Provinz Bihar, im Nordosten von Indien, gleich an der Grenze zu Nepal.

Einfach hinkommen ist nicht, drei Flugzeuge, zwei Zwischen-Übernachtungen und mehr als 12h Autofahrt sind nötig.
Ziel ist Nirmali, ein kleines Städtchen inmitten des Überschwemmungsgebietes.

Der Dreh ist wie immer bestens vorbereitet: Fahrzeuge vor Ort mit Fahrer, Übersetzer, und auch die Protagonisten sind bereits informiert und haben den Filmaufnahmen zugestimmt.

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In dieser Doku gehts um Kinderarbeit in den Ziegelfabriken der Gegend.

10.März - “no drugs …”

verfasst am 11. Juli 2017

Abends im Hotel angekommen setzen wir uns noch zusammen für einen Absacker.
Ich frage nach einem Bier, schliesslich weiss ich schon von einigen Touren nach Indien, dass es hier durchaus sehr gute Bierbrauer gibt …

Meine Frage lässt die Augenbrauen meiner indischen Tischnachbarn nur kurz aufzucken …
was hab ich da gefragt … !!!

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Dann bekomm ich eine kurze Erklärung.:
Vor den letzten Wahlen haben sich besonders Frauengruppen lautstark hervorgetan, die sich über die ausufernden Trinksitten vor allem der männlichen Bevölkerung mokiert haben. Das hat eine der kleineren Parteien aufgegriffen und diesen Frauen ein Alkoholverbot versprochen.
Und … was ist passiert …?

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Diese Partei ist gewählt worden, und sie haben ihr Wahlversprechen schnell umgesetzt.
Bedeutet absolutes Alkhololverbot in der gesamten Provinz Bihar, also für rund 110 Millionen Einwohner.
Selbst in den christlichen Messen ist der Messwein verboten.
Basta.
Und das gilt ja dann sowieso für mein Feierabendbier.
Basta.

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Allerdings sind die Politiker in Bihar auch direkt noch nen Schritt weiter gegangen.
Rauchverbot gibts in der gesamten Privinz.
Keine Zigaretten, keine Zigarollos, keine Pfeifen, rein garnix.
Keine Raucherbereiche, nichts, nadda ….
Wer zu Hause raucht und dabei erwischt wird, hat auch schlechte Karten.

Ok, das find ich mal ne gute Idee !!!!!

12.März - Kinder arbeiten in Ziegeleien

verfasst am 12. Juli 2017

Ich reportiere auf dieser Reise über arbeitende Kinder in Ziegelfabriken.

Diese Ziegeleien gibt es vor allem rund um Nirmali, ganz nah an der nepalesischen Grenze.

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Für die Besitzer der Ziegeleien sind Kinder billige Arbeitskräfte.
Sie formen aus dem feuchten Lehm mit einer Holzform die Ziegel. Die Jüngsten sind gerade mal 6 Jahre alt.

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1.000 Stück sollen sie jeden Tag schaffen.
Dafür gibt es umgerechnet 6,50€. Ein Betrag, der der Familie sehr zu gute kommt.
Meist haben sie mehr als 5 Kinder und die wollen alle ernährt werden.
Da muss jeder möglichst schon in frühen Lebenjahren mit zu beitragen.
Die Schulausbildung steht da nicht an erster Stelle im Lebensplan.

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25.März - Testfall auf dem Spielplatz

verfasst am 26. Juli 2017

Martin hatte zum Wochenende gerufen, und erstaunlich viele kamen:
ins Offroad-Spiel-Gelände nach Fursten Forrest.

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Witterungsbedingungen waren perfekt, nicht zu nass, nicht zu trocken,
aber immer noch nass genug.

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Immerhin quitierte mit dieser

enthusiastischen Fontäne der Range Rover seinen Dienst.
Aber kein Problem, Anhänger war ja vorsorglich schon dabei …
Wir wussten lediglich vorher nicht wen es treffen würde …

Vom Lada musste das Steuergerät danach erstmal trocken gefönt werden.
(Ich wusste gernicht das der eins hat :-(  )

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Aber so etwas tut der Stimmung ja keinen Abbruch.
Schliesslich sind wir hier zum Testen.
Wir Jungens sind ja seit frühester Kindheit locker gewöhnt,
dass beim Spielen auch schon mal etwas kaputt geht …

Hier geht gerade garnix kaputt,
diese Verschränkung zwischen Fahrerhaus und Kofferaufbau muss so sein …

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Abends gibts natürlich Lagerfeuer, Gegrilltes und Schäumendes.

Dank und Danke, Martin.

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30.Mai - Mini-Welt-Reise

verfasst am 26. Juli 2017

Das war mal ne ganze andere Tour als sonst die Jahre.

Ich hab hier schon darüber berichtet, und inzwischen waren es 100 Tage an Bord der SY “Habib Sanna”.

Insgesamt rund 2.700sm.
Mit 43 sehr unterschiedlichen Menschen an Bord.
Jedesmal ein Abenteuer, ein sehr spannendes.

Von La Gomera/Kanaren über Gibraltar, Balearen, Korsika nach Sardinien.

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Allein die zahllosen Sonnenuntergänge und auch -Aufgänge auf See wären einen eigenen Bildband wert.

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