Beiträge aus der Kategorie ‘Reisebuch-Der Weg zurück‘

Abstecher nach Sikkim

verfasst am 7. September 2009
1-090907-tempeleingang Ich liebe buddhistische Tempel
und die fehlten einfach a bisserl bisher auf meiner Tour.
Also auf nach Sikkim,
äähhh, Elista.

Dieser Tempel lag also sozusagen auf meinem Weg,
oder kam ich
auf seinem Weg daher ?
Anyway.

2-090907-tempel Ein Kleinod im südlichen Russland, 100 Km südwestlich von Astrachan, und sieht aus wie in Sikkim.
Keine Ahnung warum und wieso,
vermutet hätte ich soetwas hier sowieso nicht,
also auf die Bremse und ne Fussrunde.
3-090907-kl-tempel-im-park “The Gold Temple

of Buddha Shakyamuni”.

4-090907-gebetsfahnen Und in diesem Städtchen Elista hat er wirklich eine exponierte Lage.
Vielleicht kennt einer meiner ambitionierten Leser die Geschichte, sie würd’ mich schon interessieren.
5-090907-gebetsmc2a6hle Aber irgendeiner muss beim Bau der Gebetsmühlen die Zeichnung falsch herum gehalten haben,
oder ich bin einfach zu klein dafür.

Letzte Meldung - Neuer Plan

verfasst am 12. September 2009
090911-apolonia-ii1 Nein,
das ist zwar das Schiff Appolonia II, für das ich ein Ticket in die Türkei/Trabzon gekauft habe, dann aber nicht benutzt habe.
Denn Russland hat es tatsächlich nicht versäumt, auch noch in der allerletzten Minute viel zu hoch zu pokern, um dann letztendlich doch alles….
090911-kassenhaus2 Nein,
das ist zwar die Kasse in Sotchi/Südrussland mit ner unschuldig Hübschen, die es gut gemeint hatte, dann aber schliesslich doch wieder mein gutes Geld rausgeben musste.

Am Donnerstag hatte ich erstmal 650 US Dollar (!) für den Gelben und mich auf die Theke gelegt. Bei aller Grösse nicht wenig, für 12h Böötchen fahren.
Aber am Freitag, als ich einchecken wollte, war es dem Herrn Manager der Travelagency dann doch noch zu läppich.
Jetzt zerriess er mein erstes Ticket und rief fürs neue 800 US Dollar auf.
Und ich setzte die Null dagegen.
Wie gewonnen, so zerronnen,
dann fahr ich eben zu Fuss.

090911-grenzanlage-ukraine Nein,
das sind nicht die türkischen Grenz- und Hafenanlagen,
sondern die ukrainischen, die ich mit dem Schiff ansteuere.
Denn jetzt schipper ich nicht rechtsrum ums Schwarze Meer,
sondern fahr aktuell linksrum.
Und ne kleine Fähre ist dann doch heute (12.Sept) fällig geworden, von Russland auf die ukrainische Krim, 80 Euro für eine Stunde.
Weiter gehts über Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Albanien…
Die Türkei kann warten, muss sie jetzt auch.
Russland sei Dank.

Transit (13.Sept.09)

verfasst am 13. September 2009
ukraine-autofahre Ukraine
Diesmal lassen mich tatsächlich alle Kontrollorgane der Ukraine unbehelligt. Die haben wohl diesen Blog gelesen und haben die Chance erkannt, den Schwarzen Peter endgültig nach Russland zu schieben. Da schiebe ich mit.

Die 1.000 Km Transit durch Ukraine spule ich in knapp zwei Tagen ab. Und es wäre noch kürzer gegangen, wenn man mich nicht in die falsche Richtung geschickt hätte. In Isamil gibt es keinen Grenzübergang!
Jetzt weiss ich es auch.

1-090915-1815 Moldawien,
Ich will aus der Ukraine raus nach Rumänien, und lande in… Moldavien.
Für genau 800 Meter, denn dann ist Moldavien schon wieder zu Ende. Aber das heisst garnix. Denn beide kontrollieren äusserst penibel Staufach für Staufach.
Und der letzte Korruptionsvorfall: wenn ich keine Lust hätte die Customs-Deklaration auszufüllen, tätens auch 5 Euro.
Na da hab ich doch ganz klar Lust auf den Bogen Papier, schneller kann ich hier kein Geld gewinnen.
2-rumanien Rumänien
Das sieht tatsächlich sehr europäisch aus,
Autos parken zum ersten male wieder auf der Strasse.
In allen Ländern weiter östlich verschwinden sie des Nachts in den eigenen Grundstücksgrenzen.
Bukarest durchquere ich in der Nacht. Das geht einfach.
3-090915-friedhof Bulgarien
Im Süden die wilden Berge immer an der Grenze entlang.
Die Strassenqualität ist fantastisch.
Da haben die Bulgaren in den letzten Jahren doch erheblich aufgeholt.
Die Strassenvignette kann ich sogar nur für einen Tag lösen. Kostet weniger als einen Euro.

Autohändler (17.Sept.09)

verfasst am 17. September 2009
090917-halbe-autos-c Mitten in Griechenland,
dieser Autohändler.
Was ist das denn ?
Zumindest die Leuchten sind bestimmt nicht korrekt eingestellt !
090917-halbe-autos-b1 Okay,
Vorteile beim Parkplatz suchen gibts eindeutig,
aber ich weiss nich……
090917-halbe-autos-a1 und wo sind jetzt die ganzen Hinterteile ?
Ist hier gar ein Fetischist am Werk ?
090917-halbe-autos-fahrrad Und wieso bitteschön ist das noch zusammenhängend ?
Ich versteh das alles nicht.
War ich zu lange weg,
und hat inzwischen die Weltwirtschaftskrise voll zugeschlagen ?
Hmmmm.

Griechenland (22.Sept.09)

verfasst am 22. September 2009
1-090917-der-gelbe Griechenland -Thessaloniki
Ich traue meinen Gelben nicht mehr so recht über den Fahrweg. Der vordere rechte Reifen läuft einseitig ab,
Also zum MAN Service, alles gecheckt, nix gefunden, und Geld wollen sie dafür auch keines.
Zum Metallschweisser, der sehr fachmännisch meinen Auspuff wieder heile macht, denn den hatte ich in den Bergen Südbulgariens einfach fallen gelassen.Die Auspuffhalterung war wieder gebrochen.
Zum Reifenmann der sicherheitshalber meine Spur vermessen soll. Auch nix gefunden, na dann tauschen wir einfach mal die Räder.
Ok, dann hab ich jetzt auch ein gutes Gefühl
2-090917-plaka-am-strand Griechenland - Ostküste Hellas: Plaka
Nachsaison, überhaupt nix mehr los.
Aber Wetter könnte mir auch besser sein.
Besser ich wechsle die Seite, die Küstenseite, von Ost nach West.
3-0900917-greece-innenland Quer durch die griechischen Berge.
Und ich muss schmunzeln:
da gibt es noch eine schöne Hommage an Zentralasien:
der Schotter hört plötzlich auf,
und die Bergstrasse windet sich ein paar Kurven extra schön.
4-090918-paleros-gelber1 Griechenland - Westküste Hellas: Paleros,
Kenn ich vom Segeln, (lieben Gruss an Theo),
und wusste schon vorher, dass das schön wird.
Ist es auch.
Wunderschön und echt griechschich:
keine Parkgebühren auf dem schönsten Platz des Dorfes, am Hafen.
keine Verbotsschilde “no camping”
und ab dem zweiten Tag grüssen die Griechen mich wie einen Altbekannten.
5-090918-paleros-tische Souvlakia, Kokinisto, Sanganaki…,
keine Vornamen sondern lecker Küche.
Draussen sitzen bei 25 Grad, des Nachts wohl gemerkt,
man spricht viel deutsch.
Mike hat 12 Jahre in Hamburg gelebt, mit einer Deutschen verheiratet.
Er führt das Dionysos, 15h am Tag, sieben Monate im Jahr.
Seine drei Jungens sind zweisprachig erzogen, Englisch haben sie in der Schule abbekommen.
Und wie man mit Gästen umgeht, das haben sie vom Paps.

Albanien (24.Sept.09)

verfasst am 24. September 2009
1-090923-albanien-ruine Albanien, war ich noch nie.
Einreise von Griechenland auf besserem Feldweg, sehr locker, kenn ich so noch gar nicht.

Die erste Stadt
bringt den zweiten Schock:
Neubauten im Rohbau, und dann aufgegeben. Nur der Betonbauer hat hier Geld verdient. Fensterbauer, Fliesenleger und all die anderen gehen leer aus. Immer.
Welcher Touri soll denn jetzt das Geld bringen ?
Da bleiben wohl nur Einheimische übrig.

2-090923-brennender-mull Der erste Schock ?
Ganz ähnlich wie in Griechenland. Keiner hat ein Konzept für den Müll.
Er fliegt einfach auf denselben.
Die Berge werden immer höher. Eine PET-Flasche verfault eben nicht.
In Albanien gibt es eine Idee der kleinen Leute. Sie zünden die Haufen einfach an.
Und es stinkt und qualmt zum Himmel.
3-090924-brennender-berg Überhaupt haben es die Albaner mit dem Feuer.
Kurz vor der Hauptstadt steht dieser Berg weit sichtbar in Flammen.
Es nimmt keiner Notiz davon.
Die Feuerwehren auch nicht.
Ist wohl nur ein kleiner Berg
4-090924-kuh-unter-sonnendach Wo viel Schatten ist,
da ist aber auch viel Licht.

Die Albaner haben ein wirklich grosses Herz für Rindviecher.

Die haben nicht nur Ehrenplätze am Strand,
und hinterlassen dort auch ihren ganz speziellen Müll.
Eigens für sie wurden ganz besonders grosse Schattenspender gebaut.

Tirana (25.Sept.09)

verfasst am 25. September 2009
1-090925-tirana-pyramide Die Hauptstadt Albaniens erstaunt sofort.

Bunt, quirlig und vor allem jung.

Die Uni mitten in der Stadt,
und gleich nebenan das sogenannte “Blockviertel”.
Cafe an Cafe,
und sogar ein “Rockcafe”.

2-090925-tirana-hardrockcafe Der Rolling Stones Klassiker “Satisfaction” geht gerad durch die oberen Fenster,
und wir schmuggeln uns die Treppe rauf.
Keine Chance,
schmuggeln kommt ganz schlecht,
wir werden sofort zu Ehrengästen,
den einzigen,
bei der Probe.
3-090925-tirana-cafe Zu sozialistischen Zeiten war dieses Viertel nur ausgewählten Personen zugänglich.
Heute mischen sich hier Ost und West.
Zum italienischen Espresso ruft der Muezzin über den Platz.

Lifestyle,
wie er im Big Apple kaum anders aussehen kann.

4-091025-tirana-buntes-haus Und wenn man schon nicht die Plattenbauten abreissen kann,
so kann man wenigstens mal nen Eimer Farbe zur Hand nehmen.
Schliesslich ist sogar der Herr Bürgermeister freischaffender Künstler,
und sein Aufruf von überwältigendem Erfolg gekrönt worden.

Der Trend zum Zweitstrom. (25.Sept.09)

verfasst am 25. September 2009
1-090925-tirana-zweitsrom-aggegat Nur mit der Stromversorgung hier in Tirana,
da scheint wohl einiges im Argen zu liegen.
In der gesamten Innenstadt stehen unzählig viele Dieselaggregate herum.
In Toreinfahrten, in Garagen
und in Vorgärten.
2-090925-tirana-zweitsrom-kabelverteiler2 Dazu ist neben dem städtischen ein zweites, offenbar privates Stromverteilungsnetz installiert.
Locker zwischen den Baumwipfeln und Holzmasten zieren sie das Stadtbild.
3-090925-tirana-zweitsrom-kabelverteiler Und wer soviel Aufwand auf eigene Faust betreibt,
der wird wohl von der Hauptversorgung viel zu häufig allein gelassen.

Karo + Sepp (26.Sept.09)

verfasst am 26. September 2009
Montenegro, der SedloPass (1.907m),
direkt unterhalb des höchsten Berges des Landes:
Karo und Sepp brutzeln ihr Abendessen. Es gibt Gnoccis.
Sie sind auf dem Weg.
Nicht nur zu den Kletterfelsen Europas,
sie wollen bis nach Pakistan und Indien.
Karo hat ihren Job gekündigt,
Sepp hat sein Architekturstudium abgeschlossen.

Ihr VW T2 hat rund 350.000Km runter,
da sind die Kinderkrankheiten wohl endgültig ausgemerzt.

090929-karo_sepp-beide
Und wie wir so über die Welt sinnieren schwappt eine Brandungswelle ins kleine Camp am Pass.
Eine Gruppe israelischer Edel-Touristen schnuppert Bergluft.

In fünf Allradler fallen sie ein, bestaunen den Berg, aber bald mehr noch diese kleine Truppe Weltreisender.
Bitte recht freundlich…,
und dann verebbt die Welle wieder und wir sind herrlich allein.

090929-karo_sepp-reisegruppe
Den Abend verbringen wir bei Wein und Grappa, und es ist schon sehr erstaunlich, wie locker und sicher die beiden ihre lange Reise antreten.

Bei mir kommt ein gutes Stück Wehmut auf,
die beiden starten gerade,
und ich bin auf dem Weg zurück.

Natürlich tauschen wir am nächsten Tag unsere Emailadressen aus,
und ich bin gespannt wie es bei den beiden weiter gehen wird.

090929-karo_sepp-schlafplatz2

“The Challenge” (30.Sept.09)

verfasst am 30. September 2009
090930-bobotov-kuk-t1 Jetzt wird’s ernst.
20.000Km waren ruhig, beschaulich, interessant und insgesamt gut lösbar.
3 Monate waren grösstenteils gemütlich, easy going und bequem.

Und jetzt ?
Jetzt wird’s mehr als ernst,
jetzt wird’s gefährlich.
Ich sag nur: Bobotov Kuk.

090930-bobotov-kuk-stein Der höchste Berg Montenegros.
Und da hilft es auch nicht, das wir schon am SedlPass unterhalb des Berges stehen.
The Challenge!

2.511 Meter ragen hinter unserem Minicamp steil in den Himmel.

Keine Frage, das ist zu schaffen.
Nix wie los.
Direkt nach dem Frühstück, so gegen 10 Uhr. Sind ja nur ein paar Meter.
Da braucht man definitiv keine Taschenlampe, keine besonderen Trinkwasservorräte, keine warme Decke für den Notfall, und schon garkeine Wanderkarte.
Das ist doch alles für Warmduscher…

090930-bobotov-see Acht Stunden später.
Der Gipfel war toll,
erst 50 Meter unterhalb müssen wir passen, zu steil, kein Seil dabei.
Die Rückroute sollte auf jeden Fall anders sein als hin, aber welche.
Na, das war dann wohl die falsche.

Und wieso geht denn jetzt schon die Sonne unter, kann das sein ?

Wegmarkierungen mit der HandyLampe zu suchen ist mühsam.
Wie gut dass wenigstens der Vollmond am Berg erscheint und scheint.

090930-bobotov-kuk-sonnenuntergang Uppss, das ist noch weiter als gedacht.
zu Trinken ? Alles schon weg.
Ein Müsliriegel geht noch, und hilft, zumindest der Moral.
Irgendwo muss doch die Strasse sein…
Die Oberschenkel vibrieren.
Wieso kann man nicht erst bergab und dann bergauf laufen?

Ende gut alles gut.

Wir stolpern bergab, im Mondlicht taucht endlich, endlich das Asphaltband auf. Jetzt nur noch hinauf bis zum Pass.

090930-esstafel Zwei Autoscheinwerfer nähern sich von hinten, er hält neben uns.
Keine Frage, wir steigen dankbar ein. Aber wieso weiss er vom Gelben, und wieso will er ihn kaufen ?
Logo war er ihm schon längst aufgefallen, und logo will er in die Welt hinaus, aber da muss er sich ein anderes Fahrzeug suchen.

Allerdings, die Einladung ins Restaurant nehmen wir sehr dankend an, Zahlen sogar selber, schliesslich soll er keinen Grund bekommen, zur Verrechnung,
mit dem Gelben.

Knapp und knapper (14.Okt.09)

verfasst am 14. Oktober 2009
Rückreise,
und ganz wie bei Hannibal mach ich die durch die Alpen.
Schnee hatte eh noch in meinen Foto-Hintergründen gefehlt,
na also denne….
1-091014-albulapass-schnee
Mein Hannibal ist/heisst Gelb, hat 230 Pferde und ist ganz schön gross.
so um die 3,50m in der Höhe
und 2,32m in der Breite.
Und der AlbulaPass ist nur
2,30m breit.
Jedenfalls sagt dass das Schild zum Start am südlichen Punkt.
Und da steht noch etwas von “Berggrün” ginge nur bis 3,30m
in der Höhe.
Aber wer will schon nach “Berggrün”?
Wahrscheinlich irgend so ein Bergdorf.

Und die fehlenden 2cm in der Breite? Na an denen wird es schon nicht scheitern.

2-091014-albulapass-schneepause
Mit frohem Mutes
auf in den Schnee.

Der Albula Pass glänzt mit 2.300 Meter und ist selbst wohl mächtig stolz.
Sieht auch alles ganz nett aus,
aber wir kommen gerade so von 4.700 Meter über NN,
und werden ein bisschen stolz.

3-091014-albulapass-schild
Die Abfahrt geht gleich gut
wie die Auffahrt,

nur zum Schluss da droht Ungemach:
Der Tunnel aller Tunnel,
und beschildert ist der mit
“Max Höhe = 3,30m!”

Rechnerisch fehlen da locker 20cm
für die freie Durchfahrt.
Aber rein augentechnisch ?????

Zurück hab ich nun garkeine und ganz selten Lust.

4-091014-albulapass-tunnelt
‘Vorsicht’ ist ja die Mutter aller gelben Kisten,
also ganz langsam,
und wieder am Fahrerhaus hochklettern
und nen Blick Richtung Koffer wagen,
wieder ein Stückchen vor,
wieder Lage peilen,
wieder ein paar Zentimeterchen vor,
nun wieder hochklettern, am Koffer lang schielen,
es passt,
sooooo gerade,
da waren betimmt noch 1 cm Platz.
Sonst hätte ich die Luft rausgelassen.
Na also.

Nur die Eiszapfen, die haben es nicht überstanden,
weil sie überstanden.
Hab aber neue bestellt.

5-091014-albulapass-eis

Das Ende vom Lied (15.Okt.09)

verfasst am 15. Oktober 2009
091008-gsl-beim-fruehstuck Jawohl,
die Unken haben es schon von den Dächern gerufen.
Manch einer weiss schon Bescheid,
die anderen jetzt:

Ich bin wieder im Rheinland
zu Hause.

Die Rückfahrt war wirklich einfach,
und bescherte ein neues Etmal.
920 Kilometer an einem Tag,
in 12 Fahrstunden,
Durchschnitt 77 km/h.
Das geht nur in
“good old germany”,
dafür brauchts flüsterleisen AalGlattAsphalt.
Und gemässigten Verkehr.

Und ein Resumee?
Gibt es,
is auch ganz einfach:
Nochmal machen….!!!!
Aber bitte etwas weiter,
und etwas länger.

Das ist nämlich gut auszuhalten,
das Reisen.

Bilanz:
22.000 Km durch 18 Länder in 109 Tagen.
20,8 Liter Diesel auf 100Km, zu ca 50 ct/Liter.

Auspuffhalterung 2x gebrochen, Auspuff 1x neu festgeschweisst;
eine zerbrochene Kaffeetasse;
ein paar Beulen, Kratzer und Dellen in den Möbeln (durch umherfliegendes Interieur),
ein paar Kratzer und Riefen aussen am Kofferaufbau (wie immer durch Bäume, Äste und dererlei…);

und jede Menge nachdenkliche, bewundernswerte, aufreibende, überraschende, belustigende, haarsträubende, köstliche ….. Geschichten…..;

091014