zum Jangtse Staudamm

verfasst am 27. August 2010
Eines hatten Heike und ich uns dann doch auf dieser
“Reise in die falsche Richtung”
in den Kopf gesetzt:
wir wollen zum Jangtse,
unbedingt.

Unser ChefGuide Mr.Zhang ist schon seit Chengdu nicht mehr dabei.
Auch Lieke ist zurück nach Peking.
Nur “Pang” ist noch an Bord, und der hatte schon bei einer der Chaos-Besprechungen das Äuglein gezwinkert.
Er lässt sich auf fast alles ein.

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Angeblich ist südlich des Stausees die Autobahn fertig.
Aber das Gegenteil ist der Fall.
Wegen heftigem Regenwetter ist die “local-road” immer wieder mal voll gesperrt.

Die Berg- und Talfahrt durch vergessene Dörfer ist Abenteuer und Zumutung zugleich.

Unsere Übernachtungsplätze wissen nicht mal im Dunkeln zu Gefallen.

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Aber wir werden entschädigt.

“Pang” verzichtet heute mal auf die Pension,
schläft im Führerhaus
und der Gelbe parkt direkt vor dem Damm. Uiuiuih.

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Da scheint wohl Niedrigwasser im See, jedenfalls sind nur einige Turbinen auf Durchgang geschaltet.
Bei voller Leistung wird hier soviel elektrische Leistung produziert wie vergleichsweise mit 18 Atomkraftwerken.
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Neben dem Damm mussten etliche Schleusen gebaut werden, um den Höhenunterschied (ca 110 Meter) zu überwinden.

Dem “WeiterLeser” sei der Artikel in Wikipedia empfohlen.

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