01.Febr.–Hilfsprojekt “Food Banks”

verfasst am 1. Februar 2012
120131-frauengruppe In Kitui, ca 500 Km landeinwärts erwartet uns ein besonderes Hilfsprojekt.
Im Grunde gehts hier wie in Mtwapa um Frauen, die sich selbst helfen.
Nur eben etwas breiter aufgestellt.
Viele Selbsthilfegruppen (SHG’s) haben sich in einer übergeordneten Gruppe zusammengeschlossen, um auch grössere Projekte “stemmen” zu können.
120201-ernte-mais Beispiel “Food Banks”.

Mithilfe von erwirtschafteten Geldern der SHG’s werden zur Erntezeit Mais, Bohnen und ähnliches  angekauft. Die Preise sind niedrig, weil jeder verkaufen will.

In den “Food Stores” werden diese Grundnahrungsmittel dann gelagert, für schlechtere Zeiten. Die kommen in diesem Dürregebiet garantiert.

120102-food-store-innen Dann verkauft der “Food Store” an SHG-Mitglieder, aber auch an andere Bedürftige.
Die Preise liegen dabei unter den üblichen Marktpreisen.
Trotzdem fällt ein erklecklicher Gewinn ab, denn der Marktpreis liegt in der Dürreperiode erheblich über dem Einkaufspreis der “Food Stores”.

Das Angebot der “Food Stores” auf den Märkten ist inzwischen so gross, das selbst der übliche, hohe Marktpreis sich nach unten orientieren muss. Das kommt genau den Familien mit sehr niedrigem Einkommen entgegen.

120131-ausgabe-uniformen Die Food Stores wirtschaften inzwischen so erfolgreich, dass demnächst die angemieteten Lagerhäuser durch eigene Neubauten ersetzt werden sollen.

Zudem sorgen die SHG’s unter anderem auch immer wieder für, kostenlose Schuluniformen, die an die jungen Kinder verteilt werden können.
Die Schuluniform hier ist die weithin sichtbare “Eintrittskarte” in Schule und Ausbildung.