10.Juni - “Gibt’s nicht”, gibt’s nicht.

verfasst am 11. August 2013
In Bali meinte ein TouristBüro’ler auf GiliGede, im Süden Lomboks, gäbs doch gar kein Hotel. Oder war er nur enttäuscht, dass er kein Fährticket verkaufen konnte.

“Jet”, eine Niederländerin hat das Gelände vor sieben Jahren gekauft. Das heisst sie hat es kaufen lassen, denn Ausländer können in Indonesien keinen Besitz erwerben. Da kam es ihr zugute, dass ihr Vater eh Balinese ist.

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Nach und nach hat sie ein kleines Paradies ans Meer gebaut.

Eine kleine Oase mit vier Bungalows wirklich ganz direkt am Meer.
Strom nur in den Abendstunden, wenn der Generator läuft,
fliessendes Wasser nur aus der Schöpfkelle.

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Die Bungalows kann man nur mit Vollpension buchen (28€/Person), und das ist das Beste am stillen Örtchen: Jet kocht zusammen mit ihren Mädels aus dem benachbarten Fischerdorf was das Land so hergibt. Etwas scharf, sehr vegetarisch und wirklich jeden Tag anders. Selbst das Frühstück sieht immer wieder anders aus.

Und gegessen wird an der langen Tafel, alle zusammen. Auch an Geburtstagen.

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